Virtual-Choir-Projekt zum Schuljahresende

EMG-Chor hüllt uns in Sonnenschein

Der Schulchor des Ernst-Mach-Gymnasiums hat pünktlich zum Ferienbeginn sein zweites Virtual-Choir-Projekt fertig gestellt. Ziemlich genau ein Jahr nachdem die Truppe um Leiterin Thekla von Dombois einen musikalischen Willkommensgruß an die neue Stufe 5 gerichtet hatte, präsentiert die zwanzigköpfige Gruppe im Rahmen eines Videoprojektes den Song „Cover me in Sunshine“ der amerikanischen Popsängerin Pink.

„Für unsere Treffen konnten alle Schülerinnen und Schüler Lieder vorschlagen, die wir dann gesungen haben. Lena aus der 5c kam mit ‘Cover me in Sunshine‘ zu uns. Der Song hat uns alle am meisten berührt. Damit war klar, dass wir damit unser Projekt umsetzen würden“, erzählt Thekla von Dombois.

Die Musiklehrerin ist froh, dass der Chor beim gemeinsamen Singen mittlerweile wieder enger zusammenrücken darf, wenn auch nur an der frischen Luft. Während das letztjährige Projekt noch einzeln im heimischen Wohnzimmer eingesungen wurde, konnten die Jungen und Mädchen diesmal wieder gemeinsam auf die Bühne. Dort allerdings galt es große Abstände einzuhalten.

Cover me in sunshine
Shower me with good times
Tell me that the world's been spinning since the beginning
And everything will be alright

„Video- und Audiospur sind getrennt voneinander produziert worden. Die Bilder des gemeinsamen Singens waren uns wichtig, während wir für die Akustik auf einen geschlossenen Raum angewiesen waren“, erklärt von Dombois. Für die technisch einmal mehr hochprofessionelle Umsetzung ist erneut Schülervater Michael Godesberg verantwortlich, unter dessen Regie bereits das erste Projekt entstanden war. Auch die Vorstellungsfilme zum virtuellen Tag der offenen gehen auf das Konto der Familie Godesberg.

Für das nächste Projekt hoffen alle Beteiligten wieder komplett unbehelligt von Pandemieauflagen singen zu können. Thekla von Dombois: „Die letzten 15 Monate waren für alle eine schwere Zeit. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum uns Cover me in Sunshine mit seiner positiven Textbotschaft so intensiv berührt hat.“

Gregor Evers

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