Das EMG auf dem Weg zur Tabletschule
Das Ernst-Mach-Gymnasium ist seit dem Schuljahr 2023-24 auf dem Weg eine Tabletschule zu werden. Bis zum Jahr 2029 werden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9-13 mit eigenen Tablets ausgestattet. Auf diesem Weg tauchen eine Menge Fragen auf. Auf die meisten haben wir schon eine Antwort. Hier ist unsere FAQ-Liste:
Einführung von Tablets am EMG
Das EMG ist eine lernende Schule, die sich kontinuierlich weiterentwickelt. 2023 haben wir mit der Hilfe unserer Eltern und des Fördervereins alle Schülerinnen und Schüler im damaligen Jahrgang 8 mit iPads ausgestattet und unseren Unterricht an die Kombination aus digitalem und analogem Arbeiten angepasst.
Der Einführung der iPad-Klassen 2023 gingen intensive Planungsprozesse voraus, an denen alle Gremien und Interessierten beteiligt waren. Besuche in anderen Schulen, Beschäftigung mit Fachliteratur, Infoabende und intensive Diskussionen in vielen Arbeitskreisen mit Eltern, Schülerinnen und Schülern, in Konferenzen und im Lehrerzimmer gingen den Entscheidungen voraus.
Pädagogische Tage, viele Kolleginnen und Kollegen mit schon vorhandener Expertise und großes Engagement haben uns seitdem geholfen, unseren Unterricht und unsere technischen Kompetenzen zu verbessern. Umfragen helfen uns, die Schulgemeinde insgesamt auf diesem Weg einzubeziehen. Lediglich die fehlende Gigabit-Leitung hat den Prozess, weitere Stufen mit iPads auszustatten, verlangsamt. Nun ist sie endlich da!
Unsere Schülerinnen und Schüler verbinden täglich ihre analoge mit der digitalen Welt. Schule als Vermittlerin von Kompetenzen muss sich nicht nur in beiden Welten zurechtfinden, sondern hier auch Orientierung geben und unsere Schülerinnen und Schüler zu einem sinnvollen und kritischen Umgang mit digitalen Möglichkeiten befähigen.
Bei Neueinführung der iPads in einer Stufe lernen die Schülerinnen und Schüler selbstverständlich, wie sie zu bedienen sind.
Fachkonferenzen und Lehrkräfte entscheiden, wo und wann im Unterricht analog und digital gearbeitet wird:
Wann ist es sinnvoll, handschriftliches Schreiben zu üben? Wann soll eine digitale Auszeit genommen werden? Wo findet analoges Lesen statt? Wie vermeiden wir `Daddelei´ im Unterricht? Wie nutzen wir die KI bestmöglich? Wie fördern wir Konzentration?
Diese und viele andere Fragen sind ständige Begleiter und müssen – abgesehen von Zielen und Regeln, die wir uns gegeben haben – täglich aufs Neue entschieden werden.
Wir möchten unseren Unterricht so verbessern, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern moderne und traditionelle Kompetenzen vermitteln, die in einer sich schnell verändernden und herausfordernden Welt auch langfristig tragfähig sind:
- Lernen, Medien sinnvoll zu nutzen
- Grundlage für die Vermittlung ist der Medienkompetenzrahmen des Landes NRW
- Alle Schülerinnen und Schüler (sowie auch die Lehrkräfte) werden in den technischen Fertigkeiten im Umgang mit iPads intensiv geschult.
- Wir unterstützen bewusste Entscheidungen für analoge oder digitale Vorgehensweisen und deren Diskussion.
- Handys sind in der SEKI nur ab Jahrgang 8 und nur in der Mittagspause erlaubt.
- Der Classroom-Manager und die Jamf-Software helfen die unerwünschte Nutzung der iPads im Unterricht zu verhindern.
- Lernen zu lernen
- Wir lehren das Lernen, z.B.: Welche Methoden habe ich zur Verfügung? Welche Methode passt zu mir? Wie motiviere ich mich? Welche Apps unterstützen mich? Wie strukturiere ich meinen Lernprozess? Wie gehe ich mit Misserfolgen um? …?
- Lernen durch Lehren
- Digitales Arbeiten mit iPads ermöglicht eine noch engere Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler untereinander. Voneinander zu lernen, z.B. durch gegenseitige Erklärungen tritt viel stärker in den Vordergrund und fördert das vernetzende Denken.
- Lernen zu kooperieren
- iPads werden z.B. genutzt, um miteinander Projekte durchzuführen, Explainer-Videos zu erstellen, Podcasts aufzunehmen, Experimente zu protokollieren, themenbezogene Recherchen durchzuführen, Präsentationen zu erstellen und vorzuführen …
- Lernen, selbständig zu planen, strukturieren, handeln, bewerten, üben, sich zu motivieren
- Alle unsere Schülerinnen und Schüler verfügen kostenlos über eine Vielzahl von lernunterstützenden Apps, die sie auch privat nutzen können. Hierzu gehört auch ein Zugang zu Fobizz und Telli, die eine weitere methodische Unterstützung bieten, wie auch einen datengeschützten KI-Raum.
- Wir lehren Selbständigkeit, z.B: Wie plant man eine Präsentation oder ein Projekt? Wann benutze ich diese oder jene App? Wie strukturiere ich meinen Lernprozess, bzw. wann und wie mache ich Hausaufgaben? Wo finde ich gute und valide Informationen? Welche Methoden sind hilfreich? Wann ist KI hilfreich und wann kritisch zu hinterfragen? Wie erstelle ich sinnvolle Prompts?
- Lernen, selbständig zu denken
- Kognitive Aktivierung ist uns wichtig. Wir sind uns der Gefahren der digitalen Unterstützung bewusst, thematisieren sie mit den Schülerinnen und Schülern und fordern selbständiges Denken ein.
- Lernen die KI sinnvoll zu nutzen
- Künstliche Intelligenz ist eine Herausforderung für den Unterricht, da die Versuchung, die KI vermeintlich das Denken und Lernen übernehmen zu lassen groß sein kann. Da alle Schülerinnen und Schüler spätestens ab der Mittelstufe, die Möglichkeiten der KI entdecken, ist es unsere Aufgabe, den Unterricht so anzupassen, dass wir die Vorteile nutzen und die Nachteile vermeiden.
- Auch wenn die KI nicht alles gut und fehlerfrei macht, können mittlerweile viele traditionelle Hausaufgaben von der KI übernommen werden: Eine Zusammenfassung schreiben, Texte analysieren, einfache Aufgaben lösen etc. Wir Lehrkräfte sind daher gefragt, unsere Aufgabenformen zu ändern, damit wir weiterhin selbständiges Arbeiten und Denken fördern. Schreibaufgaben werden daher stärker in den Unterricht verlagert und die KI kann z.B. verstärkt für individuelles Feedback genutzt werden. In den Fremdsprachen ist dies beispielsweise ein großer Fortschritt, da eigene Texte nun im Handumdrehen für alle auf ihre Fehlerhaftigkeit untersucht und analysiert werden können, mit sich anschließenden Vorschlägen zu Übungen und Verbesserungen.
Auch andere Prüfungsformate werden sich mehr und mehr etablieren, um diesen veränderten Bedingungen zu begegnen.
Lehrkräfte müssen, genau wie Schülerinnen und Schüler, lernen KI zu erkennen. Auch wie man sinnvolle und zielführende Prompts schreibt, gehört zu den neu zu lehr- und lernenden Kompetenzen. - Unter diesem Link finden Sie hierzu die Leitlinien, die wir uns zur KI gegeben haben.

Auswahl des Gerätetyps
Über dieses Thema wird im Rahmen der Informationsveranstaltung informiert.
- Die Einrichtung von zeit-/ortsbezogenen Nutzerprofilen und deren strikte Trennung durch ein sog. MDM (mobile device management) ist hier bestmöglich zu organisieren
- Insgesamt ist die Verwaltung der Geräte für die Schule einfacher und sicherer zu handeln:
- zentrales Updatemanagement über viele Jahre,
- Kauf von Anwendungen, Büchern und Edu-Lizenzen,
- Steuerung der Geräte durch Lehrkraft im Unterricht (classroom manager),
- Prüfungsmodus,
- hoher Sicherheitsstandard durch vollständig verschlüsselten Speicher, zusätzlich besitzt jede Anwendung einen eigens verschlüsselten Speicher
- Weit verbreitetes System mit diversen good-practice Beispielen, schnelle Problemlösungen durch aktive Support-Community
- iPads halten erfahrungsgemäß 4-5 Jahre oder länger, auch die Akkus. Sie sind sehr effizient.
- Ein voll geladenenes Gerät kommt erwartungsgemäß problemlos durch einen Schultag
- Die pädagogischen und Verwaltungsumgebungen stecken hier noch in den Kinderschuhen
- Angebote für Anwendungen für den Unterrichts, Büchern und Edu-Lizenzen ist eingeschränkt
- Updates nicht über einen langen Zeitraum gesichert > Sicherheitsproblem
Sofern die Geräte mit den Vorgaben der Schule übereinstimmen, ist es möglich, dass schon vorhandene eigene Gerät zu nutzen (ab iPad 10. Generation). Diese Geräte werden auf Werkzustand zurückgesetzt und zu unserem Kooperationspartner geschickt, der sie für den Einsatz in der schule und zu Hause vorbereitet. Die Kosten für diesen Prozess müssen von den Eltern getragen werden. Über die Höhe der Kosten informieren wir Sie im Rahmen der Informationsveranstaltung.
- Alle Schülerinnen und Schüler werden von der Schule fortgebildet.
- Natürlich wird es auch Anlaufstellen in der Schule geben.
- Erfahrungsgemäß helfen sich die Kinder sehr gut auch gegenseitig. Sie sind i.d.R. auch schneller in der Umsetzung als die Erwachsenen.
Ja! Das schulische Profil wird dann gelöscht und es sind keine Einschränkungen der Nutzung mehr vorhanden.
- Erfahrungsgemäß haben Schülerinnen und Schüler keine Schwierigkeiten sich umzustellen.
- Zu Umgang mit den iPads werden sie in der Schule geschult. Die Office-Werkzeuge Word, Excel, Powerpoint sind auch über die IPads nutzbar.
- Schülerinnen und Schüler helfen sich sehr gut gegenseitig, wenn etwas nicht funktioniert.
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iPads sind bekannt als Best Practice aus vielen Schulen: Handlich, leicht, günstiger finanzierbar, vielseitig, Tastaturen möglich
- Es wird auch weiterhin Computerräume geben, an denen z.B. im Informatikunterricht mit Laptops / Desktop-PCs gearbeitet wird.
- Es gilt der Grundsatz: je jünger die SuS, desto mehr Wert legen wir auch auf handschriftliches Arbeiten, Stichwort “digitale Heftführung”
- Bei Bedarf lässt sich im Laufe der Schulkarriere eine Tastaturhülle problemlos nachrüsten.
Die Erfahrung zeigt, dass das sehr selten passiert. Das Gerät muss dann repariert werden.
Die Geräte können bei Diebstahl geortet und gesperrt werden. Daher ist ein Diebstahl unattraktiv.
Im Falle einer Reparatur muss das Gerät in der Regel eingesendet werden. Das EMG stellt in der Reparaturzeit ein Ersatzgerät zur Verfügung. Es gibt seitens der Schule bzw. der Stadt Hürth keine Versicherung der Geräte.
Organisation der Geräteeinführung
Die Geräte werden über ein Bestellportal unseres Kooperationspartners von den Eltern bestellt und bezahlt. Die Lieferung erfolgt nach Hause. Dieser Prozess wird im Rahmen einer Informationsveranstaltung erläutert.
- Im Rahmen der Einführung der iPads im Unterricht gibt es eine klasseninternen Schulung zum grundsätzlichen Umgang mit den Geräten und der Nutzung der grundlegenden Funktionen.
Über die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten wird im Rahmen einer Informationsveranstaltung informiert. Es ist uns wichtig, dass jede Schülerin und jeder Schüler unabhängig vom familiären Hintergrund die gleichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen haben. Daher ist es uns ein zentrales Anliegen, dass wir Familien individuell nach bedarf unterstützen.
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Datenschutz
Für die Schule stellt die Schulleiterin oder der Schulleiter […] durch technische oder organisatorische Maßnahmen sicher, dass der Schutz der verarbeiteten Daten gemäß Artikel 32 in Verbindung mit Artikel 5 der [DS-GVO] gewährleistet ist und die Löschungsbestimmungen eingehalten werden. https://bass.schule.nrw/101.htm
Das bedeutet, die Schule ist bei sämtlicher Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Schülern, Lehrkräften und Erziehungsberechtigten, soweit sie innere Angelegenheiten betreffen, Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DS-GVO.
Wenn Dritte im Auftrag einer Schule personenbezogene Daten verarbeiten, dann ist das in der Regel eine Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DS-GVO und entsprechend ist ein Vertrag nach Abs. 3 fällig, welcher die rechtlichen Verhältnisse festlegt.
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Alle Geräte müssen ein Schulprofil und ein privates Profil erhalten. Für das Schulprofil legt die Schule fest, welche Apps auf allen Geräten installiert werden und sichert über das schulische W-LAN die Einhaltung der Regeln des Jugendschutzes. Während der Schulzeit (werktags außerhalb der Ferien von 08.00-15.30 Uhr) kann über eine zeitliche Steuerung nur das Schulprofil genutzt werden. Zusätzlich kann der Zugriff auf Apps im Unterricht bei Bedarf eingeschränkt werden. Dies ist für unsere schulische Arbeit sehr wichtig. Ein Zugriff auf die Daten auf dem iPad durch MitarbeiterInnen des EMG oder die Stadt Hürth ist nicht möglich.
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Außerhalb der Schulzeit können die Geräte im privaten Profil mit der persönlichen Apple-ID mit frei wählbaren Apps und Einstellungen genutzt werden. Wir empfehlen die Verwendung der Apple Familienfreigabe (Regelung der Bildschirmzeit, Kinderschutz u.a.
Wir haben Verträge mit folgenden Anbietern/für folgende Produkte geschlossen:
- Aixconcept (Kooperationspartner der Stadt Hürth für den IT-Support von Schulen)
- Office 365
- Converge: Webshop zur Bestellung der iPads
- Jamf-School
- Schulbuchverlage: Klett, Cornelsen, CCBuchner, Westermann, Bildungslogin
- WebUntis/Untis
- Anton-App
Hier finden Sie die Vereinbarung zum Datenschutz für Eltern, Schülerinnen und Schüler.
Nutzung der Tablets im Unterricht und im schulischen Alltag
- Nein, so wie wir privat in einer hybriden Welt leben, bildet sich das auch in der Schule ab. Es wird neben den `analogen´ Pausen weiterhin viele analoge Anteile im Unterricht geben, zum Beispiel
- Sport
- Kunst
- Musik
- Experimente
- Jede Lehrkraft entscheidet nach Lernziel, Unterrichtssituation, Inhalten… , welche Methoden und Formen der Zusammenarbeit gerade geeignet sind. Das kann sowohl analog wie digital sein.
- Im Unterricht wird das Tablet nicht zum Spielen eingesetzt, sondern zielgerichtet im Rahmen der Erarbeitung und Vermittlung von Inhalten.
- Die aktuellen Präventionskonzepte werden weitergeführt, z.T. auch mit Kooperationspartnern: Elternabend zum Thema digitale Gefahren und Workshop für SuS zum Thema soziale Medien durch Mitarbeiter der Initiative Schutzraum Internet; Beratung durch die schulischen Medienscouts
- Es ist richtig, dass die Schülerinnen und Schüler mehr als bisher mit dem Bildschirmen umgehen. Aktuell ist es allerdings so, dass sie im Unterricht Teilen passiv mit einem geteilten Bildschirm umgehen, da eine Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen den Unterricht mittlerweile mit digitalen Präsentationen begleitet.
- Der Einsatz von Tablets bedeutet nicht zwingend, dass in jeder Stunde und jederzeit nur noch digital gearbeitet wird. Nicht nur in Kunst, Musik und Sport gibt es meist Auszeiten. Auch alle anderen Fächer werden weiterhin Phasen ohne Bildschirm haben. Außerdem legen wir Wert auf analoges Schreiben und Lesen.
Zu diesem Thema gibt es am EMG folgende Regelung:
- Die Kommunikation zwischen Schülerschaft und Lehrkräften erfolgt über MS-Teams.
- Die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften erfolgt über WebUntis.
- Für den Folgetag verbindliche Informationsübermittlung (in beiden Richtungen) erfolgt in der Sek I bis spätestens 16 Uhr, in der Sek II bis spätestens 18 Uhr.
- Das impliziert, dass jeder Schüler / jede Schülerin und jede Lehrkraft/die Eltern mindestens einmal täglich seinen / ihren Teams-Account bzw. WebUntis prüfen muss.
- Zunächst ist die Nutzung eines digitalen Stiftes unabdingbar, auch um das kontinuierliche Schreiben sicherzustellen.
- Klassenarbeiten und Klausuren werden in den nächsten Jahren weiterhin handschriftlich erfolgen.
- Fachkonferenzen werden sich in jedem Fach mit der Frage auseinandersetzen, für welche Unterrichtsinhalte auch weiterhin ein Heft benutzt werden soll.
- Wir fördern das Lesen und die haptische und räumliche Erfahrung des Lesens über unsere Klassenbibliotheken. Für die Lernzeiten kann jeder Schüler und jede Schülerin auch ein eigenes Buch mitbringen.
- Auch das Lesen von Lektüren bleibt analog.
- Die Basis des schulischen Lernmanagementsystem bleiben die Office 365 Anwendungen
- Teams inkl. OneNote als zentrale Kommunikations- und Materialplattform
- Word, Excel, Powerpoint als klassische Officesoftware
- Darüber hinaus werden je nach Unterrichtsfach weitere Arbeitsmethoden / Apps zur Anwendung kommen
- Auch die mit den Geräten kostenlos ausgelieferten Apps wie Pages, Keynote, Numbers, Garageband, iMovie, etc. können unterrichtsbezogen und nach Einführung Verwendung finden
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Die Schülerinnen und Schüler arbeiten überwiegend mit digitalen Schulbüchern. In Abhängigkeit von Fächern und Unterrichtsvorhaben kann aber auch auf analoge Materialien zurückgegriffen werden.
Die Stadt Hürth stellt eine Vielzahl von Apps kostenlos zur Verfügung. Hierzu gehört das Office-Paket mit MS Word, Powerpoint, Excel, Outlook und Teams und die Anton-App.
- Bevor wir zu den Apps kommen, möchten wir auch die Möglichkeit der ständigen Verfügbarkeit des Internets hervorheben. Schülerinnen und Schüler können spontan etwas recherchieren (z.B. eine Vokabel), sie können ein Lernvideo anschauen, ihr Leseverstehen oder Hörverstehen schulen und Vieles mehr.
- Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Apps, die den Unterricht besser machen
- Apps zum kooperativen Arbeiten, z.B. Miro, Etherpad oder Mentimeter
- Apps zum kreativen Arbeiten, z.B. EdPuzzle, Pixton oder Audacity
- Apps zum Präsentieren, z.B. Power Point oder Padlet
- Apps zum Üben: z.B. Anton App, Phase 6 oder Kahoot
- Fachbezogene Apps, z.B. Geogebra in Mathematik
- In den aktuellen schulinternen Curricula sind die Vorgaben des Kernlernplans sowie des Medienkompetenzrahmens integriert.
Es wird die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler sein, an jedem Tag ein vollständig geladenes Tablet mit in die Schule zu bringen. In jeder Klasse gibt es ca. 8 Steckdosen unter den Fensterbänken zum Laden der Geräte in Ausnahmefällen.
- Es gibt Eigentumsfächer in den neuen Klassenräumen, die mit einem Zahlencode gesichert sind
- In der Turnhalle werden auch heute schon die Umkleidekabinen für die Dauer des Sportunterrichts abgeschlossen
- Mittlerweile hat das Kollegium sich schon auf mehreren Pädagogischen Tagen mit der digitalen Unterrichtsentwicklung befasst. Zentrale Aspekte waren und sind das selbständige Arbeiten, das Problem der Kognitiven Aktivierung, das kooperative Arbeiten und die Künstliche Intelligenz. Ein weiterer großer Schwerpunkt waren die methodischen Möglichkeiten digitaler Anwendungen und ihre Zielsetzungen.
- Schon in den letzten Jahren haben umfassende Fortbildungen rund um den schulischen Digitalisierungsprozess stattgefunden. Neben fachübergreifenden Schulungen wie beispielsweise zur Nutzung von Teams im Distanz-, Hybrid- und Präsenzunterricht oder auch dem Einsatz von Tools zum kollaborativen Arbeiten, sind auch fachbezogene Fortbildungsveranstaltungen von einzelnen Lehrkräften oder Fachschaften besucht worden. Inhalte dieser Veranstaltungen und eigene best-practice-Beispiele werden innerhalb der Fachkonferenzen ausgetauscht und können somit für die Unterrichtsentwicklung genutzt werden.
- Das Kollegium nimmt auch an der aktuellen Fortbildungsoffensive des Landes NRW teil
- Derzeit findet eine Abfrage zu Fortbildungsbedarfen in den einzelnen Fachschaften statt, um passgenaue Fortbildungsveranstaltungen zu planen. Darüber tauschen sich viele Lehrkräfte über den Einsatz von digitalen Werkzeugen zur Verbesserung des eigenen Unterrichts aus und arbeiten eng zusammen, auch um den Nutzen im Anschluss zu evaluieren.
