Stieleiche ( Quercus robur )
sommergrün




| Herkunft/Standort: | Europa bis Kaukasus, in Deutschland bis 1000m Höhe in den Alpen |
|---|---|
| Familie: | Buchengewächse (Fagaceae) |
| Blatt: Form/Rand und Anordnung | einfach, eiförmig, Blattrand gebuchtet (5-7 rundliche glattrandige Lappen auf jeder Blattseite); Blätter fast sitzend, nur ganz kurze Stiele |
| getrennt-geschlechtlich oder zwittrig, ein- oder zweihäusig Blüte: Zeit und Aussehen, | getrenntgeschlechtlich einhäusig; Blütezeit April, Mai, Blüten: männliche Kätzchen hängend am Grunde von Langtrieben, 2-4 cm lang; weibliche Blüten unscheinbar in langgestielten Ähren mit 3-5 Blüten; Fremdbestäubung, Windbestäubung |
| Früchte bzw. Samen, Aussehen, Reifezeit | Reifezeit: September, Oktober; Nussfrüchte (Eicheln), sitzen zu dritt bis fünft am Triebende; Früchte gestielt (Name!); Fruchtreife nach 60 Jahren |
| Stamm und Borke | die Knospen, meist an den Triebenden, sind stumpf, eiförmig; die Rinde ist in der Jugend glatt und schwach grau-grün glänzend, später wird eine dicke, tief längsrissige, graubraune Borke gebildet |
| Nutzung: | Eichenholz ist hart, widerstandsfähig, wasserresistent. sehr dauerhaft; es eignet sich als langlebiges Fundament, als Bauholz, für Parkett und als Möbelholz. Die Rinde diente zur Herstellung von Gerberlohe. Eicheln sind ein gutes Futter für Schweine und Wild. |
| Besonderheiten, Alter: | sommergrüne Bäume, Alter max. 500-1400 Jahre; Baum des Jahres 1989 |
| Erscheinungsbild, Höhe: | bis 40 m hoch |

