GinkgoGinkgo
sommergrün
| Herkunft/Standort: | China, seit 1730 in Europa |
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| Familie: | Ginkgogewächse (Ginkgoaceae); der Ginkgo ist ein lebendes Fossil, er gehört weder zu den Laub- noch zu den Nadelbäumen. Als einziger überlebender Vertreter einer ganzen Klasse von Nacktsamern, die am Ende des Erdaltertums häufig waren, ist er trotz seiner Blattform verwandtschaftlich den Nadelbäumer näher. |
| Blatt: Form/Rand und Anordnung | ledrige langstielige, zweilappige Blätter, vorn wellig gebuchtet, in der Mitte meist eingekerbt, gabelnervig, Ober- und Unterseite dunkelgrün, wechselständige Anordnung |
| getrennt-geschlechtlechtlich oder zwittrig, ein- oder zweihäusig; Blüte: Zeit und Aussehen, | getrenntgeschlechtlich, in der Regel zweihäusig; Fremdbestäubung Windbestäubung; ♂ Blüten in 3-5 cm langen gelben Kätzchen, ♀ Blüten mit 3-5 cm langem Stiel mit 2 Samenanlagen; Blütezeit März-Mai |
| Früchte bzw. Samen, Aussehen, Reifezeit | Reife Okt., Nov.; der Ginkgo ist neben Palmfarnen die einzige rezemte Samenpflanze mit Spermatozoiden (beweglich), die die Eizellen in den Samenanlagen ansteuern. Die Verschmelzung geschieht meist erst nach dem Abfallen der Samen vom Baum. |
| Knospen, Stamm u. Borke | graue Borke, braune Knospen |
| Nutzung: | Zierbaum; in Asien wird der Kern im Inneren der Samen (gegart) gegessen |
| Besonderheiten, Alter: | der unangenehme Geruch der Samen nach Buttersäure hat zur Folge, dass in Europa vornehmlich ♂ Ginkgos aus Stecklingen angepflanzt werden; Alter: über 1000 Jahre |
| Erscheinungsbild, Höhe: | max. Höhe über 40 m, schöne gelbe Herbstfärbung |





