Gewöhnliche Rosskastanie
sommergrün
| Herkunft/Standort: | schon lange in Mitteleuropa, ursprünglich aus dem Balkan |
|---|---|
| Familie: | Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) |
| Blatt: Form/Rand und Anordnung | gefingert, 5 - 7 Einzelblätter, Rand doppelt gesägt, langer Blattstiel, Blattanordnung gegenständig |
| getrennt-geschlechtlich oder zwittrig, ein- oder zweihäusig Blüte: Zeit und Aussehen, | Blüten zwittrig oder ♂ (letztere vor allem an der Spitze des Blütenstandes) in aufrechten, rispenartigen Blütenständen bis 30 cm hoch, Einzelblüten fünfzählig, weiß, mittig mit gelblichem, später rotem Farbmal, Staubblätter ragen aus der Blüte heraus; Blütezeit: April bis Mai; Fremdbestäubung, Insektenbestäubung |
| Früchte bzw. Samen, Aussehen, Reifezeit | bestachelte Kapselfrüchte, die im September/Oktober reifen; die Kapsel enthält meist einen, selten zwei oder drei Samen |
| Stamm und Borke: | junge Bäume haben eine braune Rinde, ältere eine graubraune Borke mit rissigen aufgebogenen Platten |
| Nutzung: | keine wirtschaftlich bedeutende Baumart; das Holz wird zu Furnieren in der Möbelerzeugung verwendet; gute Bienenweide |
| Besonderheiten, Alter: | Baum des Jahres 2005, Grund für diese Entscheidung war die Gefährdung der Baumart durch die Rosskastanienminiermotte; die Früchte sind ungenießbar, bzw. leicht giftig |
| Erscheinungsbild, Höhe: | Höhe: bis 30 m |





