| Herkunft/Standort: | heimisch (Gemeiner Wacholder); da er sehr konkurrenzschwach ist, findet man ihn nur in Rückzugsgebieten, wo andere Baumarten vom Vieh- und Wildverbiss zurückgehalten werden |
| Familie: | Zypressengewächse (Cupressaceae) |
| Blatt: Form/Rand und Anordnung | 1 bis 2 cm lange Nadeln; zu dritt in Quirlen angeordnet, stechend spitz |
| getrennt-geschlechtlich oder zwittrig, ein- oder zweihäusig Blüte: Zeit und Aussehen, | getrenntgeschlechtlich zweihäusig, selten einhäusig; ♂ Exemplare kann man zur Blütezeit von April bis Juni an den gelblichen Blüten erkennen, ♀ Blütenzapfen bestehen aus drei Zapfenschuppen; Fremdbestäubung, Windbestäubung |
| Früchte bzw. Samen, Aussehen, Reifezeit | Zapfen besitzen einen Stiel, jede Samenschuppe trägt nur eine Samenanlage; die Entwicklung zum reifen beerenförmigen Zapfen dauert 3 Jahre, dabei wechselt die Farbe von grün nach schwarzbraun |
| Stamm und Borke: | grau- bis rotbraune Borke, |
| Nutzung: | Zierstrauch; Wacholderbeeren werden vielfach zum Würzen benutzt (einziges Gewürz aus einem Nadelbaum bei uns); da die Beeren eine leichte Giftigkeit haben, sollten empfindliche Personen sie nicht verwenden (z. B. Schwangere); man sollte darauf verzichten, die Wacholderbeeren für die Küche selbst zu sammeln, da die Möglichkeit der Verwechselung mit dem Sadebaum (stinkender Wacholder) besteht, der in den Alpenländern und Südeuropa verbreitet ist und dessen Beeren stark giftig sind |
| Besonderheiten, Alter: | max. 600 Jahre |
| Erscheinungsbild, Höhe: | Gemeiner Wacholder knapp 20 m max., |