Stipendien? Gar nicht so unerreichbar

Wenn ehemalige Schüler zurück an ihre Schule kommen, haben sie oft mehr mitzubringen als nur Erinnerungen. Sebastian Dembicki und David Rossmanith berichteten den Schülerinnen und Schülern der Q1 aus erster Hand von ihren Erfahrungen mit Stipendien und zeigten, welche Fördermöglichkeiten nach dem Abitur offenstehen.

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und für die Q1 rückt das Abitur immer näher. Passend dazu organisierte Kathrin Kessen, Stufenleitung der Q1, eine Informationsveranstaltung zu Begabtenförderung sowie Stipendien- und Fördermöglichkeiten.

Zum Einstieg stellten sich die ehemaligen EMG-Schüler Sebastian Dembicki und David Rossmanith sowie Lehrer Pascal Müller vor. Nach einer kurzen Einführung, was ein Stipendium überhaupt ist, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über verschiedene Förderwerke.

Im Mittelpunkt standen die Studienstiftung des deutschen Volkes, das Deutschlandstipendium und die Konrad-Adenauer-Stiftung. Deutlich wurde: Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Stiftung. Neben guten schulischen Leistungen spielen häufig auch ehrenamtliches Engagement, die Persönlichkeit oder der soziale Hintergrund eine Rolle. Bewerbungen sind unter anderem über einen Schulvorschlag, einen Vor-Abitur-Vorschlag oder per Selbstbewerbung möglich.

Besonders anschaulich wurde es, als Pascal Müller von seiner eigenen Bewerbung berichtete: In seinem Lebenslauf erwähnte er seine Begeisterung für Pokémon und Anime, sprach im Auswahlgespräch über die Programmierung der Spiele – und erhielt das Stipendium. Seine Botschaft an die Schülerinnen und Schüler: Sei du selbst! ❗️

Wer ein Stipendium erhält, bekommt je nach Förderprogramm monatlich bis zu 300 Euro sowie eine Studienkostenpauschale von bis zu 855 Euro. Hinzu kommen ideelle Förderangebote wie Seminare, Netzwerke und individuelle Unterstützung.

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