Kiwi bei der Roboter-Olympiade

Am 30. Mai 2026 nahmen Jonna, Laura und Frida gemeinsam mit ihrem Coach Herrn Borgmann und ihrem Roboter Kiwi am WRO-Wettbewerb in Overath teil.

Der Tag begann mit der Saisonaufgabe, auf die wir uns im Rahmen der MINT-AG intensiv vorbereitet hatten. Dank unseres Trainings und der guten Vorbereitung konnten wir die Herausforderungen am Vormittag erfolgreich meistern. Anschließend stärkten wir uns – wie bereits in den vergangenen Jahren – bei einem leckeren Mittagessen in der Schulmensa.

Am Nachmittag wurde die Tagesaufgabe bekannt gegeben, die von den Teams eigenständig gelöst werden musste. Trotz einiger technischer Herausforderungen ließen wir uns nicht entmutigen und fanden erfolgreiche Lösungen.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Förderverein, der erneut die Teilnahmegebühr übernommen und uns damit die Teilnahme an diesem spannenden Wettbewerb ermöglicht hat.

Wir sind stolz auf unsere Leistung, die gute Zusammenarbeit im Team und die Erfahrungen, die wir sammeln konnten. Schon jetzt freuen wir uns auf die nächsten Herausforderungen im Bereich Robotik und Technik!

Neben den historischen Fahrzeugen konnten wir aber auch die moderne Arbeit hinter dem Motorsport kennenlernen. Wir sahen, wie Zerspanungstechniker und Schlosser hochpräzise Aluminiumteile für die Rennwagen herstellen und wie streng diese Bauteile getestet werden. Besonders beeindruckend war die Teststation für Rennsportmotoren, in der Rennsituationen simuliert werden, um die Motoren unter extremen Bedingungen zu prüfen. Ein Geräuschpegel, den man eher spürt als beschreibt.

Mindestens genauso beeindruckend war für unsere Gruppe der Fahrsimulator – und die Begegnung mit den beiden Rennfahrern José María López (l) und Clemens Schmid (r). Dass wir dort plötzlich einem Le-Mans-Sieger und Weltmeister direkt Fragen stellen konnten, war schon etwas Besonderes.

Im Gespräch ging es unter anderem um die Vorbereitung auf Rennen, Konzentration, Fitness und Training. Dabei wurde auch deutlich, wie professionell selbst die Arbeit im Simulator betrieben wird. Auf die scherzhafte Frage, ob man dort manchmal auch „verrückte Challenges“ mache – etwa mit vertauschter Lenkung oder dreifacher Geschwindigkeit –, erklärte uns Clemens Schmid mit einem Augenzwinkern: „Rennsimulation im Profibereich ist eine sehr ernste Angelegenheit. Da haben wir eigentlich keine Zeit, um Quatsch zu machen.“

Insgesamt bleibt für uns noch ein weiterer Eindruck, von dem wir auch als Schulgemeinschaft etwas lernen können: Toyota-Racing ist ein riesiges Team und der ganze Rennsport funktioniert nur, wenn alle miteinander arbeiten und jeder sein Bestes gibt. Ob es die Crew bei Boxenstopp ist, oder der Schlosser, der den Rahmen zusammenschweißt, alles muss funktionieren, gerade hinter den Kulissen. Bei uns an der Schule ist das nicht anders. Zu einer guten Schule gehört, dass es auch außerhalb des Unterrichts läuft. „Wir wollen hier alle unser Bestes geben“, erklärte uns Thomas Heidbrink. „Deshalb arbeiten wir in jeder Abteilung mit Kaizen-Boards, die uns zeigen, was wir besser machen können. Vielleicht wollt ihr das ja mal in eurer Schule ausprobieren.“

Am Ende waren alle begeistert. Vor allem die Möglichkeit in der Jahrgangsstufe 10 ein Praktikum bei Toyota Racing zu machen, war für viele interessant. Auch Thomas Heidbrink freute sich: „Es ist schön, dass euch dieser Girl’s Day/Boy’s Day gefallen hat. Vor allem, weil wir endlich mal wieder einen möglich machen konnten, weil bei euch das Interesse so groß war.“ Dann gab’s noch eine Tüte mit Geschenken. Kaizen-Boards waren zwar keine drin, aber vielleicht können wir als Schule die Idee bei uns ausprobieren.

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