EMG als Medienscout-Schule ausgezeichnet

Das Ernst-Mach-Gymnasium wurde vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien NRW als „Medienscouts‑Schule 2026“ ausgezeichnet.

Die Medienscouts sind fünf Schülerinnen und Schüler, die ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Problemen und Fragen in ihrem digitalen Alltag zur Seite stehen, sie über Online-Phänomene und die besonderen Herausforderungen digitaler Medien aufklären und als Vertrauenspersonen bei akuten Problemen agieren.

Dafür führen die Medienscouts spezielle Schulungen zu medienrelevanten Themen wie Cybermobbing, dem sicheren Sexting oder dem Erkennen von Desinformation durch. Aktuell führen die Medienscouts einen interaktiven Workshop mit den fünften und sechsten Klassen zum Thema „Upstanding in Klassenchats“ durch. Damit wollen sie die Kinder animieren, auch online Zivilcourage zu zeigen.

„Social Media ist heute Bestandteil des Alltags, schon in der Klasse 5. Schon so früh machen Kinder erste negative Erfahrungen mit Social Media. Deswegen ist es wichtig, dass die Kinder schon früh lernen, wie sie damit umgehen können“, sagt Medienscout Samuel.

Die Medienscouts übernehmen dadurch an ihrer Schule eine zentrale Rolle in der Vermittlung von Medienkompetenz. Das Engagement und die Teilnahme an den Schulungen der Medienscouts ist ehrenamtlich.

Die Medienscouts am EMG werden durch Frau Sandra Hembach und Frau Hanna Ketteniß als Ansprechpersonen unterstützt, die als Anlaufstelle dienen, wenn die Medienscouts selbst Rat benötigen oder unsicher im Umgang mit bestimmten Problemen sind. Geschult werden die Medienscouts in Workshops durch Medientrainerinnen und -trainer der Landesanstalt für Medien NRW.

Medienscouts NRW ist ein Angebot der Landesanstalt für Medien NRW. In Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalens wurden bereits an über 1.300 Schulen landesweit Schülerinnen und Schüler zu Medienscouts qualifiziert.

Was Medienscouts so besonders macht, ist der Peer-to-Peer-Ansatz: Ausgebildete Schülerinnen und Schüler vermitteln Medienkompetenz nicht als Lehrende, sondern als Gleichaltrige, die dieselben digitalen Räume nutzen und die damit verbundenen Herausforderungen kennen.

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